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Neufundlaenderwelpen  der Bären vom Goldbach

 

Unsere Neufundländer und Neufundländerwelpen werden liebevoll aufgezogen und leben eng mit uns zusammen. Wir leben im schönen Saarland. Neufundlaender Welpen und unsere Neufundländerzucht sind unser größtes und schönstes Hobby. Goldbach in 66839 Schmelz im Saarland Christine und Christof Brill mit Bellinda vom Rosenstolz  Baer vom Goldbach

         

 

 

 

 

  HERZLICH WILLKOMMEN

NEUFUNDLÄNDER

BÄR VOM GOLDBACH

 

Unserer Neufundländerwelpen wachsen liebevoll in Haus und Garten auf. Wir haben zur Aufzucht unserer Welpen ein eigenes Welpenhaus mit angrenzendem Welpengarten.

Unsere Welpen werden in den ersten 8 Wochen besten geprägt und sozialisiert und sind somit am Tage der Abgabe auf ihr weiteres Leben vorbereitet.

Unserer Neufundländer wachsen in der Familie auf und haben ständig Kontakt zu Menschen und anderen Tieren.

 

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Wissenswertes aus dem Neufundländer-Geschichtsbuch

 

Wissenswertes aus dem Neufundländer-Geschichtsbuch Neufundland -eine Insel im Atlantik, vorgelagert der Nordküste von Amerika, ist entwicklungsgeschichtlich gesehen, die Heimat unserer

Neufundländerhunde.

Überlieferungen aus dem 15. Jahrhundert berichten von einem rauhen Klima mit einem kurzen Sommer und langen, neblig nassen und eisigen Wintern, einer zerfetzten, wilden Felsenküste mit äußerst kärglicher Vegetation und mit einigen Ureinwohnern, den Beothuk-Indianern.

Diese berichten auch von den Begleitern dieser Eingeborenen, den Vorfahren unserer Neufundländerhunde. Geprägt von den harten Daseinsbedingungen hatte sich hier eine eigenständige Rasse entwickelt, die dem Menschen ein idealer Gefährte wurde. Beim Fischfang, der Jagd nach Bibern und Wasservögeln schätzten die Indianer die Ausdauer und Wetterfestigkeit dieser Hunde. Im Winter zogen die kräftigen Tiere die Schlitten über das Eis und zeigten durch Treue, Wachsamkeit und intelligentes Verhalten ihre Zuneigung zu den Menschen.

Ideale Eigenschaften, die man in den darauf folgenden Jahren um so mehr schätzen lernte. Vor den Küsten Neufundlands gab es einen unermesslichen Fischreichtum. Seefahrer aus aller Welt gaben sich ein Stelldichein und die Insel bevölkerte sich mit dem weißen Mann. Die Indianer wurden, wie schon so oft in der Geschichte, ausgerottet. Was blieb, waren die schwarzen Hunde.

Eine enorm große Zahl, die den Fischern bei ihrer Arbeit (Netze an Land ziehen, Barken landen usw.) gute Dienste leisteten. Ihrer außerordentlichen Wasser- und Apportierfreudigkeit verdankt so mancher Seemann sein Leben. Der Rettungstrieb war und ist dem Neufundländer angeboren. Man berichtet, dass durch die einmaligen Schwimmleistungen ganze schiffbrüchige Besatzungen gerettet werden konnten. Scheiterten die Rettungsversuche von Menschenhand, die Hunde kämpften sich durch die sturmgepeitschte See mit den rettenden Leinen im Maul ihren Weg ans rettende Ufer zu den bereitstehenden Helfern. Nie zuvor hatte man Hunde mit solchen Charaktereigenschaften gesehen. So ist es natürlich, dass die Seeleute diese Tiere mit in ihre Heimat brachten.

In England hatte man die "schwarzen Bären" schnell ins Herz geschlossen. Sie waren von einem einheitlich schönen Typus und die Nachfrage war riesig. So begann schon damals der Ausverkauf der Natur. War in der Vergangenheit Neufundland noch reichlich mit Hunden bevölkert, so gab es schon 1907 im englischen Neufundland keinen einzigen wildlebenden schwarzen Neufundländer mehr.

Durch die extrem hohen Exportraten waren die schwarzen Neufundländer nach Europa und Amerika

gerettet und der Edelzucht übergeben worden, aber ihre Wurzel in Neufundland war völlig abgestorben. Während unserer Studienreisen nach Neufundland konnten wir uns davon überzeugen,

dass heute wieder einige Züchter auf Neufundland sich auf ihre alte Rasse besinnen und eine planmäßige Zucht betreiben, aber mit Tieren, die sie aus Amerika und Europa importiert haben.

Doch zurück zum Jahre 1893.

In Augsburg wurde der erste "Neufundländerklub für den Kontinent" in Deutschland gegründet. Man

züchtete mit Tieren, die vorwiegend aus England stammten, kaufte aber auch in dieser Zeit noch erhältliche Direktimporte. Degenerationserscheinungen der aus England stammenden Tiere machten eine Blutauffrischung notwendig. Durch Zuchtbuchaufzeichnungen und eine planmäßige Zucht, bei der nur die wirklich besten Tiere gepaart wurden, stellte sich doch nach einigen Jahren der gewünschte Erfolg ein. Schwere Rückschläge brachte der 1. Weltkrieg. Die besten Neufundländer mussten Kriegsdienste leisten und die zurückgebliebenen in der Heimat litten an Unterernährung. Gezüchtet wurde so gut wie nichts. Mit den wenigen Tieren, die die Kriegswirren überstanden hatten

und mit Hilfe der befreundeten Züchter in der Schweiz wurde mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen eine neue Generation der schwarzen Neufundländer aufgebaut. So blicken wir heute, auch im ADKN auf einen hervorragenden Tierbestand reinrassiger, edler

schwarzer und brauner Neufundländerhunde zurück.

 

Auszug aus:

Wissenswertes - Allgemeiner Deutscher Klub für Neufundländer e.V.

 

FCI - Standard Nr. 50 / 09. 12. 1996 / D

NEUFUNDLÄNDER

ÜBERSETZUNG : Dr. J.-M. Paschoud und Frau R. Binder

URSPRUNG : Kanada

PATRONAT : F.C.I.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES : 29. 10. 1996.

VERWENDUNG : Schlittenhunde für schwere Lasten, Wasserhund.

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer, Sennenhunde und andere Rassen.

Sektion 2.2 Molossoide, Berghunde; Ohne Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS :

Diese Rasse stammt von der Insel Neufundland und entstand aus einheimischen Hunden und dem großen schwarzen Bärenhund, den nach dem Jahre 1100 die Wikinger dort eingeführt hatten. Nach dem Eintreffen europäischer Fischerleute wirkten verschiedene Rassen an der Gestaltung und der Auffrischung der Rassen mit, aber die wichtigsten Eigenschaften blieben bestehen. Als im Jahre 1610 die Kolonisation der Insel begann, war der Neufundländer bereits im Besitz seiner arteigenen Morphologie und seiner angeborenen Charakterzüge. Diese Eigenschaften haben ihm gestattet, an Land beim Ziehen von schweren Lasten die extrem strengen klimatischen Bedingungen zu ertragen und als Wasser- und Rettungshund dem Gefahren des Meeres zu trotzen.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD :

Neufundländer ist massiv und hat einen kräftigen, gut bemuskelten Körper; der Ablauf seiner Bewegungen ist gut koordiniert.

WICHTIGE PROPORTIONEN :

Die Länge des Körpers, vom Buggelenk zum Sitzbeinhöcker gemessen, ist größer als die Widerristhöhe. Der Körper ist kompakt. Der Körper der Hündin kann etwas länger sein und ist weniger massiv als der des Rüden. Der Abstand vom Widerrist bis zur Unterseite der Brust ist nur wenig größer als der Abstand von der Unterseite der Brust zum Boden.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) :

Der Neufundländer drückt in seiner Erscheinung Wohlwollen und Milde aus. Majestätisch, fröhlich und unternehmungslustig ist er für seine stete Liebenswürdigkeit und Gelassenheit bekannt.

KOPF :

Massiv. Der Kopf der Hündin entspricht in seiner Gesamterscheinung dem des Rüden, ist aber etwas weniger massiv.

OBERKOPF :

Schädel : Breit, mit leicht gewölbtem Scheitel und kräftig entwickeltem Hinterhauptbein.

Stop : Klar ausgeprägt, aber nicht abrupt.

GESICHTSSCHÄDEL :

Nasenschwamm : Groß, gut pigmentiert, mit gut entwickelten Nasenflügeln. Farbe : Schwarz bei schwarzem und bei weiß-schwarzem Haarkleid, braun bei braunem Haarkleid.

Fang : Ausgesprochen quadratisch, tief und mäßig kurz; mit kurzem feinem Haar bedeckt; ohne Falten. Mundwinkel klar ab gezeichnet, aber nicht zu stark ausgeprägt.

Lefzen : Weich

Kiefer / Zähne : Scheren- oder Zangengebiss.

Augen : Verhältnismäßig klein und mäßig tief eingesetzt; sie liegen weit auseinander und es ist keine rote Bindehaut sichtbar. Farbe : dunkelbraun bei schwarzen und weiß-schwarzem Haarkleid; bei braunem Haarkleid ist ein hellerer Farbton zulässig.

Ohren : Verhältnismäßig klein, dreieckig mit abgerundeter Spitze, gut hinten und seitlich am Oberkopf angesetzt, gut anliegend. Wenn beim erwachsenen Hund das Ohr nach vorne gelegt wird, reicht es bis zum inneren Augenwinkel derselben Seite.

HALS: Kräftig, muskulös, gut auf den Schultern aufgesetzt; lang genug, um eine würdevolle Haltung des Kopfes zu erlauben. Der Hals sollte keine übertriebene entwickelte Wamme aufweisen.

 

KÖRPER : Knochenstruktur überall massiv. Von der Seite gesehen, ist der Körper tief und kräftig.

Obere Profillinie: Vom Widerrist zur Kruppe horizontal und fest.

Rücken : Breit.

Lenden : Kräftig und gut bemuskelt.

Kruppe : Breit, in einem Winkel von ca. 30° abfallend.

Brust : Breit, geräumig und tief; gut gerundeter Rippenkorb.

Untere Profillinie und Bauch : Fast horizontal, nie aufgezogen.

RUTE :

Wenn der Neufundländer schwimmt, wirkt die Rute wie ein Steuerruder; daher ist sie kräftig und breit an ihrem Ansatz. Im Stand hängt sie gerade herab, allenfalls mit einem kleinen Bogen am Ende. Sie reicht bis zum Sprunggelenk oder geringfügig darunter. In der Bewegung oder wenn der Hund erregt ist, wird sie gerade und waagrecht mit, an der Spitze, einer geringfügigen Biegung nach oben getragen; nie über den Rücken gerollt oder zwischen die Hinterläufe geklemmt.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND : Die Vorderläufe sind gerade und parallel, auch im Schritt und im langsamen Trab.

Schultern : Sehr gut bemuskelt und gut schräg nach hinten gelagert.

Ellenbogen : Gut an der Brust anliegend.

Vordermittelfuß : Leicht schräg gestellt.

Vorderpfoten : Groß und harmonisch zum Körper passend; gut gerundet mit eng aneinander liegenden, festen und kompakten Zehen; eine Zwischenzehenhaut ist vorhanden.

HINTERHAND : Da der Schub zum Ziehen schwerer Lasten, zum Schwimmen und für einen zugkräftigen, raumgreifenden Schritt in großem Masse von der Hinterhand abhängt, ist die Beschaffenheit der Hinterhand beim Neufundländer von höchster Bedeutung. Das Becken soll kräftig, breit und lang sein.

Oberschenkel : Breit und muskulös.

Knie : Gut gewinkelt, aber nicht so stark, dass der Hund zusammengekauert aussieht.

Unterschenkel : Kräftig und recht lang.

Hintermittelfuß: Verhältnismäßig kurz, gut tief angesetzt; beidseitig parallel und weit voneinander gestellt; weder nach innen noch nach außen gedreht.

Hinterpfoten : Kräftig und kompakt. Wenn vorhanden, sollten Wolfskrallen entfernt sein.

GANGWERK : Beim Neufundländer zeigt der Bewegungsablauf einen guten Vortritt der Vorderläufe und einen starken Schub aus der Hinterhand; er vermittelt den Eindruck von Mühelosigkeit und Kraft. Ein leichtes Rollen des Rückens ist natürlich. Wenn die Geschwindigkeit zunimmt, zeigen die Läufe die Tendenz, sich der mittleren Schwerpunktslinie des Körpers zu nähern, wobei die Rückenlinie horizontal bleibt.

HAARKLEID

HAAR : Der Neufundländer hat ein wasserundurchlässiges Stockhaar. Das Deckhaar ist mäßig lang und gerade, nicht gelockt. Eine leichte Wellenbewegung ist erlaubt. Die Unterwolle ist weich und dicht, dichter im Winter als im Sommer, aber auf der Kruppe und an der Brust immer bis zu einem gewissen Grade vorhanden. Am Kopf, am Fang und an den Ohren ist das Haar kurz und fein. Vorder- und Hinterläufe sind befedert. Die Rute ist vollständig von langem, dichtem Haar bedeckt, welches jedoch keine Fahne bilden sollte. Trimmen und Scheren sind nicht zu empfehlen.

FARBE : Schwarz, weiß-schwarz und braun.

 

 

Aufzählung

Schwarz : Die herkömmliche Farbe des Neufundländers ist schwarz. Der Farbton soll so einheitlich wie möglich sein, aber ein leichter Schimmer wie von Sonnenbrand ist zulässig. Weiße Abzeichen an der Brust, an den Zehen und / oder an der Spitze der Rute sind erlaubt.

Aufzählung

Weiß-schwarz : Diese Varietät ist für die Rasse von historischer Bedeutung. Zu bevorzugen sind ein schwarzer Kopf mit weißer Belsse, die sich bis zum Fang hin erstreckt, ein schwarzer Sattel mit gleichmäßigen Abzeichen und eine schwarze Kruppe mit schwarzer Oberseite der Rute. Alles Übrige muss weiß sein und darf ein Minimum an Tüpfelung aufweisen.

Aufzählung

Braun : Diese Farbe geht von schokoladenfarben bis zu bronzefarben. Weiße Abzeichen sind an der Brust, auf den Zehen und / oder an der Spitze der Rute zulässig.

 

Weiß-schwarze und braune Hunde sind bei Ausstellungen in derselben Klasse wie die schwarzen zu beurteilen.

GRÖSSE UND GEWICHT :

Widerristhöhe : Beträgt im Durchschnitt:

für erwachsene Rüden 71 cm,

für erwachsene Hündinnen 66 cm.

Gewicht : Beträgt im Durchschnitt:

für Rüden ca. 68 kg,

für Hündinnen ca. 54 kg.

Eine große Widderristhöhe ist erwünscht, aber die Größe ist gegenüber Symmetrie, allgemeinem Gesundheitszustand, kräftiger Konstitution und einwandfreiem Bewegungsablauf nicht zu bevorzugen.

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

Aufzählung

Allgemeines Erscheinungsbild: Hochbeinig, Mangel an Substanz.

Aufzählung

Allgemeine Struktur des Knochengerüsts: Schwerfällig in seinem Aussehen, dünne Knochen.

Aufzählung

Charakter: Aggressivität, Scheuheit

Aufzählung

Kopf: Schmal

Aufzählung

Fang: Zugespitzt oder lang

Aufzählung

Lefzen: Betont

Aufzählung

Augen: Rund, vorstehend; gelbe Augen, rote Bindehaut klar sichtbar

Aufzählung

Rücken: Karpfenrücken, weicher Rücken oder Sattelrücken

Aufzählung

Rute: Kurz, lang; Knickrute; Spitze eingerollt

Aufzählung

Vorderhand: Vordermittelfuß durchgetreten; gespreizte Zehen; nach außen oder nach innen abgedrehte Pfoten; Fehlen der Zwischenzehenhäute.

Aufzählung

Hinterhand: Steil gewinkelte Kniegelenke; kuhhessig, fassbeinig; nach innen gedrehte Pfoten

Aufzählung

Gangwerk: Trippelnder, schleppender, krebsartig seitlich verschobener Gang, Bewegung eng oder strickend. Überkreuzen der Vorderläufe, zehenweiter oder eindeutig zehenenger Bewegungsablauf der Vorderläufe; steppender Gang, Passgang

Aufzählung

Haarkleid: Spärlich. Fehlen der Unterwolle

AUSSCHLIESSENDE FEHLER :

 

 

Aufzählung

Schlechte Charaktereigenschaften

Aufzählung

Vorbiss, Rückbiss, Kreuzbiss

Aufzählung

Kurzes oder flach anliegendes Haarkleid

Aufzählung

Abzeichen von irgend einer anderen Farbe als weiß bei schwarzem oder braunem Haarkleid

Aufzählung

Jede andere Farbe als schwarz, weiß-schwarz oder braun

 

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.